Tarifverhandlungen Ärzte/VKA
„Taktik der Realitätsverweigerung muss ein Ende haben“
„Die Arbeitgeber sind unbeweglich bis zur Eisstarre“. Mit diesen Worten kommentierte Lutz Hammerschlag, Verhandlungsführer des Marburger Bundes, den Ausgang der zweiten Verhandlungsrunde mit den kommunalen Arbeitgebern. Auch bei dem heutigen Zusammentreffen in Düsseldorf legten die Arbeitgeber kein Angebot vor. Die Tarifvertragsparteien gingen ohne greifbares Ergebnis auseinander und wollen sich am 24. und 25. Februar zu einer weiteren Verhandlungsrunde in Frankfurt am Main treffen. „Unsere Forderungen liegen den Arbeitgebern seit sechs Wochen auf dem Tisch. Wir wollen den Arbeitsplatz kommunales Krankenhaus wieder attraktiv machen, um der Unterbesetzung entgegen zu wirken und die Patientenversorgung dauerhaft zu sichern. Die VKA hatte genug Zeit, sich dazu konstruktiv Gedanken zu machen. Wir erwarten zur nächsten Verhandlungsrunde ein konkretes Angebot der Arbeitgeber. Die Taktik der Realitätsverweigerung muss ein Ende haben“, sagte Hammerschlag.
(03.02.2010 - Nr. 15/10)
Ärzteabwanderung
ZDF berichtet über ausgewanderte Ärzte
Die kommunalen Klinikarbeitgeber bestreiten es - dabei ist es längst Realität: Deutsche Ärzte wandern in benachbarte Länder wie die Schweiz aus, weil sie dort bessere Arbeitsbedingungen vorfinden. In der jüngsten Sendung "ZDF-Reporter" berichtete das Fernsehmagazin über Ärzte und andere Akademiker, die ihr Glück im Ausland suchen. Weitere Informationen zur Sendung hat der Marburger Bund Hessen.
MB-Hessen
Tarifverhandlungen Ärzte/VKA
VKA ist am Zug: Arbeitgeber müssen sich der Realität stellen
Die Tarifverhandlungen zwischen dem Marburger Bund und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) werden heute in Düsseldorf fortgesetzt. Der Marburger Bund fordert für die rund 55.000 Ärzte an kommunalen Krankenhäusern eine lineare Erhöhung der Gehälter um durchschnittlich fünf Prozent und eine deutlich bessere Bezahlung von Bereitschaftsdiensten, insbesondere in der Nacht, an Wochenenden und an Feiertagen. Bisher hat die VKA kein Angebot vorgelegt.
(03.02.10)
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DRV-Ärztestreik
DRV-Arbeitgeber gefährden Patientenversorgung
„Die Arbeitgeber schaden ihren Versicherten und den auf eine Rehabilitation angewiesenen Patienten, weil sie tatenlos zusehen, wie sich die Arbeitsbedingungen in den Reha-Kliniken und Sozialmedizinischen Diensten der Deutschen Rentenversicherung immer weiter verschlechtern“, erklärte heute Armin Ehl, Hauptgeschäftsführer des Marburger Bundes, zu jüngsten Behauptungen der DRV Bund, die streikenden Ärzte würden den Patienten schaden. „Die Ärzte streiken nicht gegen die Patienten an den DRV-Kliniken, sondern für vernünftige Arbeitsbedingungen. Die ärztliche Notbesetzung bleibt während des Streiks selbstverständlich sichergestellt“, betonte Ehl. Seit Jahren werde den DRV-Ärzten ihre Arbeit immer schwerer gemacht. „Die DRV-Ärzte arbeiten unter veralteten Tarifverträgen, erhalten im Durchschnitt etwa ein Drittel weniger Gehalt als Ärzte an Akutkliniken und müssen aufgrund des Personalmangels eine stetig wachsende Arbeitsbelastung bewältigen. Das alles wirkt sich negativ auf die Betreuung und Versorgung der Patienten und Versicherten aus“, so Ehl.
(29.01.10)
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Tarifvertragsrecht
MB begrüßt die angekündigte Klärung der Rechtsprechung zum Tarifvertragsrecht
Zur Entscheidung des Vierten Senats des Bundesarbeitsgerichts, eine Klarstellung der Rechtsprechung im Tarifvertragsrecht herbeiführen zu wollen, erklärt der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke:
„Der Marburger Bund hat dafür gekämpft, dass Ärzte eigenständige, arztspezifische Tarifverträge bekommen, die der Realität in den Kliniken entsprechen. Seit 2006 hat der MB als Tarifvertragspartei eine Vielzahl solcher Verträge mit unterschiedlichen Klinikarbeitgebern abgeschlossen. Wenn nun der Vierte Senat des Bundesarbeitsgerichts beabsichtigt, die bisherige Rechtsprechung zur sogenannten Tarifeinheit der Rechtswirklichkeit anzupassen, können wir das nur begrüßen. Es entspricht der von uns vertretenden Rechtsauffassung, dass der Abschluss von arztspezifischen Tarifverträgen nicht nur die Wirklichkeit besser abbildet, sondern auch durch das Grundrecht der Koalitionsfreiheit nach Art. 9 Abs. 3 Grundgesetz gedeckt ist. Wir erwarten mit Spannung die ausführliche Begründung der vom Vierten Senat beschlossenen Divergenzanfrage an den Zehnten Senat des Bundesarbeitsgerichts. Der bisher bekannt gewordene Inhalt des Beschlusses stimmt uns zuversichtlich.“
(28.01.2010 - Nr. 12/10)
DRV-Ärztestreik
Ärztestreik wird drastisch verschärft
Krisenstimmung bei der Deutschen Rentenversicherung
Solidarität macht stark – diese Einsicht vermittelten gestern die Sprecherinnen und Sprecher der streikenden Ärzte an den Reha-Kliniken und Sozialmedizinischen Diensten der Deutschen Rentenversicherung (DRV) bei einem Treffen mit der Spitze des Marburger Bundes in Frankfurt am Main. Der Streik soll weiter forciert werden, um die Arbeitgeber zur Vernunft zu bringen, so der gemeinsame Beschluss nach zweistündiger Diskussion. In den vergangenen zwei Wochen hatten die Ärzte ihren am 8. Dezember begonnenen Streik bereits intensiviert, sodass in einer Vielzahl von Kliniken Patienten ausbestellt werden mussten.
(27.01.10)
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IQWiG
Henke: Einsatz von Arzneimitteln weiterhin unabhängig und kritisch bewerten
Zur heutigen Entscheidung des Stiftungsrates und des Vorstandes der Stiftung für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen erklärt der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke: „Es ist zu begrüßen, dass die Mitglieder des Stiftungsrates und des Vorstandes der Stiftung für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen anlässlich ihrer Entscheidung zur künftigen Führung des IQWiG die bisherige Ausrichtung des Instituts positiv bewertet haben und die konsequente Fortsetzung dieser inhaltlichen Ausrichtung - unabhängig und kritisch - auch in Zukunft für eine unverzichtbare Notwendigkeit halten. Wir sehen darin eine konstruktive Festlegung des Bundesministeriums für Gesundheit."
(23.01.10)
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Marburger Bund Zeitung
Schwierige Verhandlungen mit Arbeitgebern
Wir haben nix, wir geben nix. Das ist bislang die Haltung der kommunalen Arbeitgeber. Die Verhandlungen zwischen VKA und Marburger Bund starten schwierig. Welche Möglichkeiten Ärztinnen und Ärzte haben, wenn Arbeitgeber blockieren statt ernsthaft zu verhandeln, erfahren zurzeit die Rentenversicherer. Hier gibt es bundesweit Streiks und Demonstrationen. Mehr zu diesen und weiteren Themen lesen Sie im aktualisierten Internetauftritt der Marburger Bund Zeitung.
(22.01.10)
MB-Zeitung
DRV-Ärztestreik
DRV gefährdet Arbeitsplätze an ihren Standorten
Ungleichbehandlung führt zu Demotivation und Ärzteflucht
Den Ärzten an den Reha-Kliniken und Verwaltungsstellen der Deutschen Rentenversicherung (DRV) ist es in dieser Woche erneut gelungen, ihren Streik auszuweiten – trotz aller Drohgebärden und Störversuche der Arbeitgeber. Deutlich mehr als 600 DRV-Ärzte beteiligten sich an dem Ausstand, ergaben Rückmeldungen aus den Reha-Einrichtungen und Sozialmedizinischen Diensten der Rentenversicherung. Anfang nächster Woche wollen Vertreter der DRV-Ärzte gemeinsam mit der Spitze des Marburger Bundes über eine weitere Eskalation der Arbeitskampfmaßnahmen beraten. Die Ärzte befinden sich seit 8. Dezember 2009 im Vollstreik. Bei ihrem letzten Treffen mit der MB-Führung am 5. Januar beschlossen die DRV-Ärzte, an zwei Wochen hintereinander jeweils von Dienstag bis Donnerstag zu streiken.
(22.01.10)
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DRV-Ärztestreik
Deutsche Rentenversicherung ignoriert Expertenrat
Gutachten rät zu marktkonformen Ärztegehältern
Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) weiß es seit Jahren: Ohne eine Anpassung der Gehälter ihrer Ärzte an den Marktstandard wird die Ärzteflucht zunehmen. Die Einrichtungen der DRV drohen auszubluten, wenn nicht zügig gehandelt wird, sagt die Beratungsgesellschaft GEBERA. Das Gutachten der Experten zur Situation der Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland dürfte der DRV bekannt sein – Auftraggeber sind die in der Arbeitsgemeinschaft Medizinische Rehabilitation zusammengeschlossenen Spitzenverbände der Leistungserbringer in der medizinischen Rehabilitation.
(20.01.10)
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DRV-Ärztestreik
DRV-Ärztestreik wird weiter forciert
Nach dem erfolgreichen Vollstreik mit rund 600 Teilnehmern in der vergangenen Woche werden die Ärzte an den Reha-Kliniken und im Sozialmedizinischen Dienst der Deutschen Rentenversicherung (DRV) auch in dieser Woche von Dienstag bis Donnerstag in den Ausstand treten.
(19.01.10)
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Tarifverhandlungen Ärzte/VKA
Arbeitsbelastung durch Bereitschaftsdienste
Beitrag des ARD-„Nachtmagazins“
Das ARD-„Nachtmagazin“ berichtete am 19.01.2010 über den Start der Tarifverhandlungen zwischen dem Marburger Bund und den kommunalen Arbeitgebern. In einem Filmbeitrag wird am Beispiel eines Assistenzarztes einer Neurologischen Station des Klinikums Offenbach dargestellt, welche Belastungen der ärztliche Bereitschaftsdienst mit sich bringt. Auch in der Anmoderation des Beitrages wird darauf hingewiesen, dass die Arbeitsbedingungen der Ärzte in einem engen Zusammenhang stehen mit den Problemen der Kliniken, Arztstellen zu besetzen: „Es gibt sie auch in der Krise: Die Berufe, in denen Arbeitskräfte händeringend gesucht werden und Tausende von Jobs zu vergeben wären. Man müsste nur Medizin studiert haben und die Arbeitsbedingungen an kommunalen Krankenhäusern akzeptieren, von bescheiden bezahlten Bereitschaftsdiensten bis hin zu 24-Stunden-Schichten. Weil dazu aber immer weniger Ärzte bereit sind, werden die Tarifverhandlungen für die Mediziner an kommunalen Krankenhäusern wohl härter verlaufen als sonst.“ …
(19.01.10)
Filmbeitrag „Ärztetarife“ im ARD-„Nachtmagazin“ vom 19.01.2010
Tarifverhandlungen Ärzte/VKA
Tarifverhandlungen ergebnislos vertagt
Nach knapp zweistündigen Gesprächen sind die Tarifverhandlungen zwischen der Ärztegewerkschaft Marburger Bund und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) ergebnislos vertagt worden. „Wir stehen am Anfang einer außerordentlich schwierigen Tarifrunde. Die Arbeitgeberseite hat den Ernst der Lage nicht erkannt und verweigert sich einer realitätsbezogenen Analyse des zunehmenden Ärztemangels in den Kliniken“, kommentierte Lutz Hammerschlag, Verhandlungsführer des Marburger Bundes, den Auftakt der Tarifverhandlungen für die rund 55.000 Ärzte an den kommunalen Krankenhäusern.
(18.01.10)
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Tarifverhandlungen Ärzte/VKA
Ärztemangel erfordert attraktivere Arbeitsplätze
MB geht selbstbewusst in die Tarifverhandlungen mit der VKA
„Bei 5000 unbesetzten Arztstellen müssen auch die kommunalen Arbeitgeber begreifen, dass die Zeit der Zumutungen vorbei ist. Dies gilt insbesondere für den völlig unterbezahlten Bereitschaftsdienst in der Nacht, an Wochenenden und an Feiertagen“, sagte Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes (MB), zum Auftakt der Tarifverhandlungen für die 55.000 Ärztinnen und Ärzte an kommunalen Kliniken.
(17.01.10)
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DRV-Ärztestreik
Streik trifft DRV in voller Breite – nervöse Reaktionen der Arbeitgeber
Eine „Intensivierung“ der Ärztestreiks beklagt die Deutsche Rentenversicherung Bund – die Ärzte an den Reha-Kliniken und im Sozialmedizinischen Dienst der Rentenversicherung sprechen zu Recht von Eskalation. Rund 600 Ärztinnen und Ärzte in den Einrichtungen der Deutschen Rentenversicherung Bund, der DRV Knappschaft Bahn See und der Tarifgemeinschaft Deutsche Rentenversicherung (TgDRV) sind in dieser Woche dem Streikaufruf des Marburger Bundes gefolgt. Das ergaben Rückmeldungen aus Einrichtungen aller drei Rentenversicherungsträger.
(14.01.10)
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DRV-Ärztestreik
Dreitägiger Vollstreik an Reha-Kliniken und Verwaltung der DRV
Streikfront reicht von Borkum bis ins Glottertal
Den Ärzten der Deutschen Rentenversicherung bleibt keine andere Wahl: Die Sturheit und Ignoranz der Arbeitgeberseite zwingt sie den Vollstreik auszuweiten. Von Dienstag (12. Januar) bis einschließlich Donnerstag (14. Januar) werden die Rehabilitationseinrichtungen und der Sozialmedizinische Dienst der Deutschen Rentenversicherung auf eine Notbesetzung heruntergefahren. Patientenaufnahmen finden nicht mehr statt, die Belegung der Kliniken reduziert sich dadurch merklich.
(11.01.10)
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DRV-Ärztestreik
DRV-Ärzte beschließen Ausweitung des Streiks
„Bisher haben wir nur Nadelstiche gesetzt, jetzt kommen schärfere Instrumente zum Einsatz.“ Mit diesen Worten kündigte heute Dr. Andreas Botzlar, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes (MB), eine Ausweitung des Ärztestreiks an den Reha-Kliniken und Verwaltungsstellen der Deutschen Rentenversicherung (DRV) an. Bei ihrem jüngsten Treffen im Anschluss an die zentrale Streikkundgebung in Bochum beschlossen die Ärztesprecher aus den DRV-Kliniken und dem Sozialmedizinischen Dienst der Rentenversicherung, die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber mit einer Intensivierung der Streikmaßnahmen zu beantworten.
(07.01.10)
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DRV-Ärztestreik
Rund 100 Ärzte bei Streikkundgebung in Bochum
Über die Streikkundgebung der Ärztinnen und Ärzte aus dem Bereich der Deutschen Rentenversicherung berichtet ausführlich die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ (WAZ): Die Mediziner-Dichte im Ehrenfeld war am Dienstag besonders hoch: Knapp 100 Ärzte aus ganz Deutschland hatten sich vor der Hauptverwaltung der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Knappschaft-Bahn-See versammelt, um für eine bessere Bezahlung zu demonstrieren. Es geht in diesem Fall um die Ärzte an den Reha-Kliniken und in den Verwaltungsstellen der Deutschen Rentenversicherung. „2000 Ärzte sind deutschlandweit betroffen”, sagt Dr. Andreas Botzlar, 2. Vorsitzender der Ärzte-Gewerkschaft Marburger Bund. Nach seinen Worten liege die Bezahlung um etwa ein Zehntel unter dem Gehalt der Ärzte in den kommunalen Krankenhäusern. „Wir fordern arztspezifische Tarifverträge und Arbeitsbedingungen, die in kommunalen Kliniken üblich sind”, so Botzlar.
(06.01.10)
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Weitere Berichte in der Frankfurter Rundschau, Wetterauer Zeitung und Taunuszeitung
DRV-Ärztestreik
DRV-Ärzte erneut im Streik: Demo in Bochum
Der Ärztestreik an den Reha-Kliniken und Verwaltungsstellen der Deutschen Rentenversicherung (DRV) geht zu Beginn 2010 in eine weitere Runde: Auftakt ist eine zentrale Kundgebung der streikenden Ärzte am Dienstagmittag (12 Uhr) vor der Hauptverwaltung der DRV Knappschaft Bahn See in Bochum.
(05.01.10)
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Elektronischer Entgeltausweis (ELENA)
Henke: Bürokratieabbau darf nicht zu Lasten des Datenschutzes gehen
„Arbeitnehmer geben ihre Rechte im Datenschutz nicht am Werkstor oder an der Krankenhauspforte ab. Das wäre aber der Fall, wenn sie die Weitergabe jeder Information aus dem Arbeitsverhältnis dulden müssten. Da kann der Arbeitgeber nicht einfach freie Hand bekommen“, kritisiert der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, die Datensammlung und Datenweitergabe im Zuge des Elektronischen Entgeltausweises (ELENA).
(04.01.10)
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DRV-Ärztestreik
Fünf Prozent plus: Neue Leitwährung gilt auch für Ärzte der Rentenversicherung
Die Ärzte der Deutschen Rentenversicherung (DRV) wollen nicht länger wie Ärzte zweiter Klasse behandelt werden. Seit dem 8. Dezember 2009 streiken sie, um die tarifliche Gleichstellung mit ihren Kollegen in anderen Krankenhäusern zu erzwingen. Das heißt konkret: Orientierungsmarke für die Bezahlung der Ärzte an den Reha-Kliniken und Verwaltungsstellen der DRV ist die Gehaltstabelle der Ärzte an kommunalen Kliniken (TV Ärzte/VKA).
(25.12.09)
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DocSteps
Großes Interesse an Medizinermesse des Marburger Bundes
Vier Monate vor Beginn haben sich bereits knapp 300 junge Mediziner zu der am 17. und 18. April 2010 in Berlin stattfindenden Karrieremesse DocSteps angemeldet. Unter dem Motto „Einstieg zum Aufstieg“ bietet der vom Marburger Bund zum zweiten Mal organisierte Kongress Medizinstudenten sowie Ärztinnen und Ärzten ein umfangreiches Vortrags- und Informationsangebot zu allen Aspekten von Beruf und Karriere in der Medizin. Darüber hinaus stehen zahlreiche Aussteller, darunter Krankenhäuser, Fortbildungsinstitutionen, Fachverbände und Personalvermittlungen, für eine direkte Kontaktaufnahme zur Verfügung. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung aber erforderlich.
(23.12.09)
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Bereitschaftsdienst
BAG: Zusatzurlaub auch für Ärztinnen und Ärzte an konfessionellen Häusern
Der Marburger Bund Hessen befindet sich mit den kommunalen Arbeitgebern und dem Land Hessen in Rechtsauseinandersetzungen über die tarifliche Frage, ob Bereitschaftsdienststunden in der Nacht (21.00 Uhr bis 6.00 Uhr) und Aktivstunden in der Rufbereitschaft (ebenfalls von 21.00 Uhr bis 6.00 Uhr) zu einem Zusatzurlaub führen können. Bisher konnte sich der MB Hessen in allen Verfahren und Instanzen durchsetzen. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) wird vermutlich im November 2010 seine (Letzt-)Entscheidung treffen. Für den konfessionellen Bereich war diese Rechtsfrage bisher nicht relevant, da hier andere, in der Regel Anspruch ausschließende Bestimmungen zur Anwendung kamen. Durch eine Entscheidung des BAG (Urteil vom 15.07.2009 - Az: 5 AZR 867/08) ist dies aber geändert worden. Dadurch könnten nun auch Ärzte an kirchlichen Krankenhäusern Anspruch auf Zusatzurlaub haben. Mehr Informationen zu diesem Thema auf den Internetseiten des MB Landesverbandes Hessen.
(23.12.09)
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