Berlin, 11. Januar 2010 - Nr. 03/10
Dreitägiger Vollstreik an Reha-Kliniken und Verwaltung der DRV
Streikfront reicht von Borkum bis ins Glottertal
Den Ärzten der Deutschen Rentenversicherung (DRV) bleibt keine andere Wahl: Die Sturheit und Ignoranz der Arbeitgeberseite zwingt sie den Vollstreik auszuweiten. Von Dienstag (12. Januar) bis einschließlich Donnerstag (14. Januar) werden die Rehabilitationseinrichtungen und der Sozialmedizinische Dienst der Deutschen Rentenversicherung auf eine Notbesetzung heruntergefahren. Patientenaufnahmen finden nicht mehr statt, die Belegung der Kliniken reduziert sich dadurch merklich.
Von Borkum im hohen Norden bis ins Glottertal im Süden der Republik reicht die Streikfront der DRV-Ärzte. Auch die Hauptverwaltung der Deutschen Rentenversicherung Bund in Berlin wird massiv betroffen sein. Die Ärzte werden den Streik auch in der kommenden Woche fortsetzen, wenn die Arbeitgeber nicht mit einem Angebot an den Verhandlungstisch zurückkehren, das die Ärzte der Rentenversicherung mit den Ärzten an Akutkliniken gleichstellt.
Alle Infos zum Tarifbereich der Deutschen Rentenversicherung