Der MB Sachsen hat auf der 143. Hauptversammlung (HV) am 4. und 5. Mai in Mainz drei Beschlussanträge zur Diskussion eingebracht, die sich mit der Situation ambulant angestellter Ärztinnen und Ärzte befassen. Alle drei Anträge wurden mit großer Mehrheit beschlossen. Die Hauptversammlung ist das oberste Beschlussorgan des Marburger Bundes, bei dem sich Delegierte der Landesverbände zweimal jährlich treffen, um die politischen Interessen der deutschen Ärztinnen und Ärzte voranzubringen.
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) Sachsen setzt sich anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung für gleiche Chancen von Ärztinnen und Ärzten mit Behinderung ein.
Jährlich am 5. Mai macht der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung auf die Kluft zwischen dem im Grundgesetz verankerten Zusatz „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden“ und der tatsächlichen Lebenswirklichkeit aufmerksam. Diese Kluft existiert auch für Ärztinnen und Ärzte mit Behinderung. Der Marburger Bund Sachsen fordert gleiche Chancen für alle Ärztinnen und Ärzte!
Die Zeitumstellung ist nicht immer leicht: Auch wenn es sich nur um einen Unterschied von einer Stunde handelt, hat diese halbjährliche Veränderung Auswirkungen auf den Körper. Auch Ärztinnen und Ärzte bleiben nicht verschont - und müssen trotzdem fit für Ihren Dienst sein. Wie belastend die aktuellen Arbeitszeiten (und Verstöße gegen diese) sind erklärt Dr. Helmut Friedlein, 2. Vorsitzender des MB Sachsen, im Sachsenradio.
Demokratie und Pluralismus sind Grundvoraussetzungen für ein Leben in Frieden und Freiheit. Sie sind elementar für das Wohlergehen unseres Landes und Fundament für das Zusammenleben und Zusammenwirken in allen Bereichen unseres gesellschaftlichen Miteinanders. Auf dieser Basis steht auch und gerade das Gesundheitswesen in Deutschland. Hier zählen Toleranz, Mitmenschlichkeit und Vielfalt, denn Medizin kennt keine Grenzen. Die Beschäftigten in unserem Gesundheitswesen kommen aus allen Teilen der Welt. Patientinnen und Patienten werden gemäß unserem beruflichen Ethos unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion, sozialem Status oder sexueller Orientierung medizinisch versorgt.
Im Marburger Bund Sachsen setzen sich angestellte Ärztinnen und Ärzte für ihre Kolleginnen und Kollegen im Freistaat ein. Das Engagement im Vorstand, in Tarifkommissionen, als Delegierte auf Hauptversammlungen oder Netzwerken und Arbeitskreisen findet ehrenamtlich in der Freizeit statt. Ohne die aktiven Mitglieder wären weder Tarifverhandlungen noch eine Interessensvertretung möglich. Auch die ärztliche Selbstverwaltung und damit die freie Ausübung des Arztberufes steht und fällt mit Ehrenamtlern.
Rund 100 Mitglieder des Marburger Bundes Sachsen aus allen sächsischen Helios und Helios/Rhön erklären sich ausdrücklich solidarisch mit ihrer Kollegin Franziska Schlosser, so das Ergebnis eines Mitgliederaufrufs des MB Sachsen. Die Hamburger Ärztin setzte sich als Mitglied der Verhandlungskommission des Marburger Bundes für ihre Kolleginnen und Kollegen im Helios-Konzern ein. Die Helios Endo-Klinik Hamburg hat ihr während der Tarifverhandlungen fristlos gekündigt.
Derzeit sind viele wichtige Medikamente in sächsischen Apotheken nicht erhältlich. Der Marburger Bund (MB) Sachsen, Verband der angestellten Ärztinnen und Ärzte im Freistaat, fordert Sachsens Sozialministerin Petra Köpping in einem offenen Brief auf, die Arzneimittelversorgung der sächsischen Bevölkerung sicher zu stellen.
Der Marburger Bund Sachsen wendet sich aufgrund der anhaltenden Engpässe in der Arzneimittelversorgung mit einem Offenen Brief an Petra Köpping, sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.