• Pressemitteilungen

    15. Mai 2020
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    Köln. Der Marburger Bund NRW/RLP weist die Kritik des Deutschen Landkreistages an den Plänen der Großen Koalition zur Unterstützung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) zurück. „Die Kommunen müssen vielmehr selber endlich ihrer Pflicht in der Vereinigung der Kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) nachkommen und dafür sorgen, dass die VKA die mit dem Marburger Bund vereinbarten Tarifverhandlungen mit dem Ziel eines Arzttarifes im ÖGD abschließt. Der Marburger Bund wartet auf den vertraglich vereinbarten Verhandlungsbeginn“, betont der Kölner Arzt Michael Krakau, erster stellenvertretender Vorsitzender des Marburger Bundes Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz.
    07. Mai 2020
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    Köln. Angesichts der verkündeten weiteren Lockerungen in der Corona-Pandemie fordert der Vorstand der Ärztegewerkschaft Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz die beiden Landesregierungen in Düsseldorf und Mainz auf, umgehend die nächsten drei Monate dafür zu nutzen, um wirksame persönliche Schutzausrüstungen für die Mitarbeiter der Krankenhäuser, in Praxen, Altenheimen und sonstigen Gesundheitseinrichtungen in beiden Bundesländern in ausreichender Zahl zu beschaffen.
    22. Apr. 2020
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    Köln. Der Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz begrüßt die geplante Förderung des digitalen Ausbaus in den Gesundheitsämtern. Auch die Unterstützung bei der Kontaktnachverfolgung von infizierten Personen durch externes, nur geschultes Personal wird sicherlich hilfreich sein - aber: im 10-Punkte Plan des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn findet sich kein einziges Wort zur Behebung des seit Jahren gravierenden ärztlichen Personalmangels im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD), kritisiert der Marburger Bund NRW/RLP. Die Bundesregierung muss in der Corona-Krise ein Sonderprogramm starten, fordert der MB NRW/RLP, analog zum Hygienesonderprogramm. Nur wenn ÖGD-Ärzte endlich branchenüblich bezahlt werden, können freie Arztstellen wiederbesetzt werden.
    31. Mär. 2020
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    Köln. Der Marburger Bund NRW-RLP warnt vor unverhältnismäßigen und untauglichen gesetzlichen Eingriffen in das Gesundheitswesen im Zuge der Corona-Pandemie. In dem für Morgen geplanten epidemiologischen Gesetz des Landes NRW sollen bei „einer epidemischen Lage von landesweiter Tragweite“ Krankenhäuser zur Schaffung von Behandlungskapazitäten gezwungen und im „Falle des Personalmangels“ Ärzte und Pflegekräfte verpflichtet werden, gegen die Epidemie zu kämpfen. „Das Gesetz könnte schon ab Morgen sofort in Kraft treten. Eine Befristung oder Überprüfung der Notwendigkeit des Gesetzes - etwa in sechs Monaten - ist noch nicht mal vorgesehen. Angesichts solcher politischen Absichten stellt sich uns Ärztinnen und Ärzten wirklich die Sinnfrage“, kritisiert Michael Krakau, 1. stellvertretender Vorsitzender des Marburger Bundes NRW/RLP. "Eine Zwangsverpflichtung ist nicht nötig, da Ärztinnen und Ärzte eine überwältigende Bereitschaft zeigen, um die Corona-Pandemie zu bekämpfen."
    09. Mär. 2020
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    Köln/Trier. Der Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz begrüßt die Entscheidung, dass künftig Studenten der Humanmedizin in RLP einen Teil Ihres Studiums auch in Trier absolvieren können. Anlässlich der heutigen Unterzeichnung der Verträge mit den beiden Trierer Krankenhäusern der Barmherzigen Brüder und dem Mutterhaus der Borromäerinnen verweist der Marburger Bund NRW/RLP auf den bekannten „Klebeeffekt“ eines regionalisierten Medizinstudiums. „Wer in Trier studiert, wird nach seinem Examen in sechs Jahren auch mit hoher Wahrscheinlichkeit in unserer Region ärztlich tätig werden. Das ist im Zeitalter des Ärztemangels zweifellos für Trier ein Wettbewerbsvorteil bei der Suche nach ärztlichem Nachwuchs“, betonen die Klinikärztin Mariza Oliveira Galvao, Vorsitzende des MB-Bezirks Trier, und ihr Stellvertreter, der Klinikarzt Bernd Libeaux.
    28. Jan. 2020
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    Köln. Der Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz fordert am kommenden Dienstag, den 4. Februar 2020, die über 6.000 Ärztinnen und Ärzte an den sechs Universitätskliniken in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen, Köln und Münster zum eintägigen Warnstreik auf. Die Ärztinnen und Ärzte der Unikliniken in NRW sind ferner aufgerufen, an der zentralen Kundgebung ab zwölf Uhr am Hauptbahnhof in Hannover teilzunehmen. In der niedersächsischen Landeshauptstadt findet am 4. Februar die nächste Runde der Tarifverhandlungen zwischen dem Marburger Bund und der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) statt. „Wir haben heute die betroffenen Unikliniken in NRW schriftlich über den ganztägigen Warnstreik informiert“, teilen die drei MB-Landesvorsitzenden Dr. med. Hans-Albert Gehle (Bochum), Michael Krakau (Köln) und Dr. med. Claus Beermann (Ludwigshafen) mit. „Wir haben den sechs Unikliniken auch unsere Notdienstvereinbarung für den Warnstreiktag angeboten. Damit wollen wir die medizinische Versorgung der Bevölkerung sicherstellen.“ Busse fahren an jeder Uniklinik los. Nähere Angaben dazu folgen.
    10. Jan. 2020
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    Mainz. Der Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz fordert die rheinland-pfälzische Landesregierung auf, endlich die Studienplätze für Zahn- und Humanmedizin in der Universitätsmedizin Mainz auskömmlich zu finanzieren. Die Landesregierung zahlt aktuell pro Medizin-Studienplatz in RLP gut 6.000 Euro weniger als andere Fakultäten im Bundesdurchschnitt jährlich erhalten. Den über 3.400 Studenten der Zahn- und Humanmedizin an der einzigen Medizinischen Fakultät in Rheinland-Pfalz fehlten pro Jahr gut 20 Millionen Euro.
    11. Okt. 2019
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    Köln. Der Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz begrüßt die gestrige Entscheidung der Arbeitsrechtlichen Kommission der Diakonie Deutschland, für die Ärztinnen und Ärzte im Bereich der Diakonie, die nach den Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR DD) bezahlt werden, den jüngsten Tarifabschluss des Marburger Bundes für 55.000 Kolleginnen und Kollegen in den kommunalen Krankenhäusern unverändert zu übernehmen. „Gut zwei Wochen nach der Beendigung der Redaktionsverhandlungen für den Tarifvertrag für Ärzte (TV-Ärzte/VKA) gleichen die Dienstgeber damit sowohl die vereinbarten Gehaltssteigerungen als auch die neuen Grenzen bei den Arbeitsbedingungen `ein zu eins´ an“, betont RA Rolf Lübke, Verhandlungsführer auf der Dienstnehmerseite in der Arbeitsrechtlichen Kommission der Diakonie Deutschland.
    09. Okt. 2019
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    Aachen. Die Klinik für Plastische Chirurgie, Hand- und Verbrennungschirurgie der Uniklinik RWTH Aachen unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. med. Justus P. Beier hat das Gütesiegel „Gute Weiterbildung“ des Arbeitskreises Junge Ärzte des Marburger Bundes Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz (MB) erhalten. Sie ist deutschlandweit die erste Plastische Chirurgie, die mit diesem Siegel ausgezeichnet wird, und nach der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der Uniklinik RWTH Aachen erst die zweite universitäre Abteilung überhaupt.
    30. Sep. 2019
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    Köln. Über 77 Prozent der 1.247 vom Marburger Bund Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz im Juni/Juli Online befragten Oberärztinnen und Oberärzte beklagen, dass sie nicht ausreichend Zeit für die Weiterbildung Ihrer Assistenzärzte haben. „Hier muss dringend gegengesteuert werden“, mahnt Dr. med. Hans-Albert Gehle, der erste Vorsitzende des Marburger Bundes NRW/RLP. „Gerade Oberärzte sind für die Weiterbildung unseres ärztlichen Nachwuchses unverzichtbar.“ Gut 92 Prozent der Teilnehmer beklagen ferner, dass sie täglich zwischen einer und vier Stunden ihrer wertvollen Arbeitszeit verlieren, weil sie nichtärztliche administrative Tätigkeiten ausführen müssen. „Die massiv gestiegene bürokratische Arbeit muss endlich durch nichtärztliches Personal erledigt werden, damit Ärztinnen und Ärzte wieder mehr Zeit für ihre Patienten haben“, fordert Gehle.