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    27. Jan. 2023
    Der Vorstand der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) zeigt sich besorgt darüber, dass es in der anstehenden Karnevalszeit ähnlich wie bei den Silvester-Krawallen erneut zu Gewalttätigkeiten gegen Ärztinnen und Ärzte sowie Rettungskräfte kommen könnte und fordert in diesem Zusammenhang eine konsequente strafrechtliche Verfolgung solcher Täter. Es sei nicht hinzunehmen, dass Angehörige helfender Berufe wie Ärzte, Pflege- und Praxispersonal, Rettungsdienstmitarbeiter oder Feuerwehrleute und Polizisten im Einsatz dermaßen gefährdet seien, wie zum Jahreswechsel geschehen. Auch in den Notaufnahmen der Kliniken komme es immer wieder zu gewalttätigen Übergriffen. Kammerpräsident Dr. Hans-Albert Gehle: „Für Gewalttätigkeiten und Bedrohungen von Menschen, die anderen Menschen helfen wollen, darf in unserer Gesellschaft kein Platz sein.“
    27. Jan. 2023
    Düsseldorf (mhe). Seit vielen Jahren belegen die Mitgliederbefragungen des Marburger Bundes, dass die Ärztinnen und Ärzte in Krankenhäuser angesichts der Arbeitsbedingungen zusehends in die Teilzeitbeschäftigung flüchten. Der ohnehin gravierende Ärztemangel verschärft sich somit zusätzlich. Nun haben in NRW auch die Statistiker diesen Trend bestätigt. In den 335 Kliniken im größten Bundesland ist der Anteil der teilzeitbeschäftigten hauptamtlichen Ärztinnen und Ärzte im Jahr 2021 auf mehr als ein Viertel (27,0 Prozent) gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes Nordrhein-Westfalen lag der Anteil der Teilzeitbeschäftigten zehn Jahre zuvor noch bei 17,9 Prozent.
    25. Jan. 2023
    Düsseldorf. Weitgehende Rückkehr zur Normalität: Zum 1. Februar 2023 werden die Maskenpflicht im ÖPNV sowie die Isolierungspflichten für Corona-Infizierte in NRW auslaufen. Auch die Testpflichten in Schulen und KITAS laufen aus. Schutzmaßnahmen werden sich dann nur noch auf Einrichtungen mit vulnerablen Personengruppen konzentrieren. Die meisten anderen Bundesländer verfahren ähnlich.
    23. Jan. 2023
    Mainz (mhe). Die lange angekündigten Hilfszahlungen für Krankenhäuser zum Ausgleich der gestiegenen Energiepreise sollen nun endlich fließen - gestaffelt in drei gleiche Teilbeträge: Die 85 Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz erhalten zum Ende Januar den ersten Betrag überwiesen. Zwei weitere Tranchen sollen jeweils Ende Februar und Ende März folgen. Insgesamt erhalten die rheinland-pfälzischen Krankenhäuser so rund 74 Millionen Euro. Pro Bett sollen gut 3.100 Euro gezahlt werden, heißt es aus dem rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium.
    19. Jan. 2023
    Mainz. Mit der Entwicklung des neuen Bachelorstudiengangs „Physician Assistant“ soll ein weiteres Angebot zur Gewinnung zusätzlicher Fachkräfte für das Gesundheitswesen in Rheinland-Pfalz geschaffen werden. Darauf haben sich das Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit die Hochschule Kaiserslautern, das Landeskrankenhaus, die BBT-Gruppe und der Hausärzteverband Rheinland-Pfalz verständigt. Geplant ist, dass der neue Bachelorstudiengang zum Wintersemester 2024/2025 an der Hochschule Kaiserslautern (Standort Zweibrücken) an den Start geht. Für den späteren Einsatz der ausgebildeten Physician Assistants ist ein Delegationsmodell vorgesehen.
    19. Jan. 2023
    Köln/Mainz/Ludwigshafen. Der Marburger Bund NRW/RLP trauert um Prof. Dr. med. Frieder Hessenauer. Der langjährige frühere Präsident der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz starb am 16. Januar 2023 im Alter von 69 Jahren. Prof. Dr. med. Frieder Hessenauer war drei Amtszeiten (2001 bis 2016) lang als Landesärztekammer-Präsident aktiv. Seine berufspolitische Heimat war in der Zeit seiner aktiven Berufspolitik der Marburger Bund. Seit Anfang der 90er Jahre war er Mitglied des Marburger Bundes. Prof. Dr. med. Frieder Hessenauer war Chirurg und viele Jahre Oberarzt am Städtischen Klinikum Ludwigshafen tätig.
    18. Jan. 2023
    Es ist keine Frage, die tägliche Belastung der Ärztinnen und Ärzte in den Praxen, in MVZ und in Krankenhäusern ist in der Corona-Pandemie nochmals gestiegen und verharrt auf einem viel zu hohen Level. Die ständige Überlastung ist eine gesundheitliche Belastung für alle Beschäftigten, die nicht nur zu deren Erkrankung führt. Die Folgen der Überlastung der Beschäftigten für das gesamte System sind unübersehbar. Immer mehr Ärztinnen und Ärzte sowohl in Praxen und Kliniken flüchten aus dem Hamsterrad. Teilzeit ist für manche Kolleginnen und Kollegen ein persönliches Ausstiegsmodell, um so das Privat- und Berufsleben noch halbwegs in eine gesunde Balance zu bringen. Dadurch spitzt sich natürlich die Arbeitsbelastung der übrigen Ärztinnen und Ärzte weiter zu, denn die Zahl unserer Patienten nimmt nicht ab.
    12. Jan. 2023
    Köln (mhe). Nach der im Dezember außergewöhnlich gut besuchten ersten Zoom-Veranstaltung zum Thema Bereitschaftsdienst lädt der Arbeitskreis „Junge Ärztinnen und Ärzte im Marburger Bund NRW/RLP“ in den nächsten Wochen zu zwei weiteren Zoom-Veranstaltungen an, die ebenfalls vor allem Berufsstartern hilfreiche Tipps in zwei interessanten Themenfeldern vermitteln. Am Mittwoch, den 18. Januar 2023, folgt zunächst um 18:30 Uhr der Zoomabend zu dem Themenfeld „Schwangerschaft/Elternzeit“. Zum Abschluss erklären junge Ärztinnen und Ärzte am 27. Februar 2023 um 18:30 Uhr alles zum Thema Überstunden/ Bezahlung. Die Veranstaltungen sind kostenlos. Anmeldung via E-Mail an „info@ marburger-bund.net“ erforderlich.
    11. Jan. 2023
    Düsseldorf. Angesichts der hohen Belastungen in den nordrhein-westfälischen Krankenhäusern hat sich Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann mit den Vorständen der medizinischen Dienste Nordrhein und Westfalen-Lippe darauf verständigt, dass die Einzelfallprüfungen bis Ende Januar 2023 ausgesetzt werden. „Wir haben in den letzten Wochen viele Gespräche mit Akteuren des nordrhein-westfälischen Gesundheitswesens geführt. Darin wurde auch deutlich, dass die Prüfungen der Medizinischen Dienste in der aktuell schwierigen Situation in den Krankenhäusern eine zusätzliche, vor allem bürokratische Belastung darstellen“, betont Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.
    10. Jan. 2023
    Düsseldorf. Im Jahr 2021 sind in Nordrhein-Westfalen 12.235 Menschen an Covid-19 gestorben. Das waren 67,7 Prozent mehr als im ersten Jahr der Pandemie (2020: 7.295), bilanziert das Statistische Landesamt Nordrhein-Westfalen. Damit wurde bei 5,6 Prozent aller 220.035 Sterbefälle des Jahres 2021 in NRW Covid-19 als Todesursache festgestellt. Dieser Anteil war um 2,2 Prozentpunkte höher als ein Jahr zuvor (2020: 3,4 Prozent). Häufigste Todesursache in Nordrhein-Westfalen waren auch im Jahr 2021 Krankheiten des Kreislaufsystems mit 63.328 Sterbefällen (28,8 Prozent aller Gestorbenen). Zweithäufigste Todesursache waren bösartige Neubildungen (50.867 Gestorbene; 23,1 Prozent), gefolgt von psychischen und Verhaltensstörungen (13.612 Gestorbene; 6,2 Prozent).